Eine Suchtberatungsanstalt in Florida des Anbieters Retreat Behavioral Health wurde am 1. Juli 2022 Opfer einer Ransomware-Attacke. Dies wurde öffentlich, nachdem der Anbieter potenzielle Opfer von Datendiebstahl informieren musste und Briefe an die Betroffenen Ende Dezember 2022 verschickte. Es ist bisher nicht veröffentlicht, ob Daten verschlüsselt wurden und welche Täter hinter der Attacke stehen. Außerdem ist nicht bekannt, ob ein Lösegeld bezahlt wurde. Da noch keine Meldung über den Vorfall an das Gesundheitsministerium der USA gemacht wurde, ist ebenfalls die Anzahl der Betroffenen von möglichem Datendiebstahl unbekannt.
Der Anbieter hält es jedoch für möglich, dass bei dem Angriff hochsensible Daten gestohlen wurden. Darunter unter anderem Sozialversicherungsnummern, Namen, die Art der medizinischen Behandlung und Adressen. In einer bis zum 9. Dezember 2022 dauernden Untersuchung fanden sich keine Hinweise auf Missbrauch der potenziell erlangten Daten.