Am 5. Oktober 2026 gab Dänemarks Digitalministerin einen schweren Sicherheitsvorfall beim nationalen Melderegister bekannt. Unbekannte Täter verschafften sich über ein Drittunternehmen, das legalen Zugriff auf das Register hatte, Zugang zur Datenbank. Dabei wurden die Daten von 8,8 Millionen Menschen kompromittiert, darunter Namen, Adressen und persönliche CPR-Nummern, die in Dänemark für Bankgeschäfte, Gesundheitsversorgung und Steuern verwendet werden. Das Register umfasst auch Personen, die verstorben sind oder im Ausland leben. Aufgrund der Sensibilität der Daten besteht ein hohes Risiko für Identitätsdiebstahl und der Vorfall wird als nationales Sicherheitsproblem eingestuft.