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Cyber-Security-Glossar

Deepfake

Ein Deepfake ist ein mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugter oder manipulierter Bild-, Audio- oder Videoinhalt, der eine reale Person täuschend ähnlich erscheinen oder sprechen lässt. Die Technik kann legitimen kreativen Zwecken dienen; zum Sicherheitsrisiko wird sie insbesondere bei Täuschung, Betrug oder Desinformation.

Deepfakes als Angriffsmittel

Gefälschte Stimmen oder Videobilder können Identitäten in Telefonaten und Konferenzen vortäuschen, öffentliche Aussagen manipulieren oder klassische Social-Engineering-Angriffe glaubwürdiger machen. In Verbindung mit Business Email Compromise können Angreifende Zahlungsanweisungen scheinbar persönlich bestätigen.

Nicht nur auf sichtbare Fehler verlassen

Unnatürliche Bewegungen, Tonartefakte oder widersprüchliche Details können Hinweise sein, sind aber kein verlässlicher Beweis. Kritische Anweisungen sollten über einen zweiten, zuvor festgelegten Kanal und mit bekannten Kontaktdaten bestätigt werden. Freigabegrenzen, Vier-Augen-Prinzip und vereinbarte Sicherheitsfragen schützen auch dann, wenn eine Fälschung technisch überzeugend wirkt.

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