Cyberkriminelle haben im Juli 2015 den Berliner Webhoster 1Blu kontaktiert, um bekannt zu machen, dass sie sämtliche Kundendaten gestohlen hätten. Um eine Veröffentlichung zu verhindern, forderten die Angreifer eine Lösegeldsumme in Höhe von 250.000 Euro.
Das Unternehmen kontaktierte umgehend das Landeskriminalamt und informierte Kunden, dass ihre personenbezogenen Daten und Zugangsdaten zu FTP-Servern und SQL-Datenbanken möglicherweise kompromittiert sind. 1Blu bat Betroffene, ihre Passwörter und anderen Zugangsdaten zu ändern.
Selbst verschlüsselt gespeicherte Daten konnten laut einer Mitteilung des Hostinganbieters von den Hackern entschlüsselt werden.