Apria Healthcare bemerkte am 1. September 2021, dass eine unauthorisierte dritte Person auf interne Systeme des Krankenversicherungsdienstleisters zugegriffen hat. Anschließend stellte das Unternehmen eine Untersuchung des Vorfalls an und stellte dabei fest, dass die Cyberkriminellen zwischen 2019 und 2021 mehrmals auf interne Systeme zugreifen konnten.
Der Versicherungsdienstleister schreibt in einer Mitteilung über den Vorfall, dass dieser glaubt, dass das Ziel der Hacker war, Vermögenswerte bei dem Angriff zu stehlen. Laut dem Dienstleister ist es nicht bekannt, dass bei dem Vorfall personenbezogene Daten gestohlen wurden. Jedoch kann laut der Mitteilung nicht ausgeschlossen werden, dass die Täter Zugriff zu personenbezogenen Daten von ca. 2 Mio Mitarbeitern und Kunden hatten.
Es handelt sich bei den personenbezogenen Daten um Sozialversicherungsnummern, Namen, Adressen, medizinische Informationen, Kreditkartennummern, Passwörter und PIN-Nummern, die kompromittiert wurden.
Betroffene Personen wurden über den Vorfall im Mai 2023 postalisch informiert.
Nachtrag vom 17.06.2024:
Die tatsächliche Betroffenenzahl der Attacken beläuft sich auf mind. 1,8 Millionen Personen. Die Generalstaatsanwaltschaft von Indiana leitete ein Verfahren gegen Apria in die Wege.