Erinnern wir uns zurück: Am 15. März 2018 löste eine Aufzeichnung aus dem Landtag, die auf dem TV-Gerät der Familie der ehemaligen NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föckling (CDU) abgespielt worden war, die sog. „Hacker-Affäre“ aus. Obwohl Ermittler schon nach kurzer Zeit einen Cyber-Angriff ausschließen konnten, hatte die Ex-Ministerin auf weitere Untersuchungen bestanden.
Die anfängliche Bewertung der Behörden wurde dabei auch im 534 Seiten umfassenden Abschlussbericht bestätigt. Dieser bilanziert, dass es keine Anzeichen für einen Hacker-Angriff gab und dass das Ereignis aller Wahrscheinlichkeit nach dadurch ausgelöst wurde, dass die Mutter Schulze Föcklings ihr iPad falsch bedient hatte.
Für Schulze Föckling wurde der Fall zum Politikum – sie sah knapp zwei Monate danach zum Rücktritt gezwungen.
Ein Jahr später kam es zu einem ähnlichen Vorfall. An der Weiberfastnacht 2019 kontaktierte die Politikerin die Polizei, da ihr Fernseher scheinbar von allein einen Film abgespielt habe. Auch in diesem Fall sahen die Ermittler keine Anhaltspunkte für kriminelle Vorgänge.