Mit Hilfe von gestohlenen Zugangsdaten aus einer Phishing-Attacke gegen einen Mitarbeiter verschafften sich die Hacker der Gruppe Yanluowang Ende Mai 2022 Zugang zu den Systemen des US-amerikanischen IT-Giganten Cisco Systems Inc., um Daten des Unternehmens zu stehlen.
Während Cisco betont, die Angreifer schnell wieder aus dem Firmennetz vertrieben zu haben, behaupten die Hacker, etwa 3.100 Dateien mit 2,75 GB Volumen gestohlen zu haben, darunter Geheimhaltungsvereinbarungen, Datensammlungen und Konstruktionszeichnungen. Ransomware kam nach ersten Erkenntnissen der Forensiker nicht zum Einsatz.
Nachtrag vom 13. September 2022:
Cisco hat bestätigt, dass die von Cyberkriminellen offengelegten Daten aus den Systemen des Unternehmens stammen. Allerdings seien keine Kundendaten oder sensible Informationen darunter, da die Hacker nur auf einen eingeschränkten Bereich eines Mitarbeiters Zugriff hatten.
Nachtrag vom 12.02.2025:
Im Februar 2025 leakte die Ransomware-Gruppe "Kraken" die Daten aus dem Vorfall erneut im Darknet.