Die indische Sicherheitsfirma CloudSEK bestätigte in einem Firmenbericht, dass ein Angreifer mittels eines Session-Cookies eines Mitarbeiters beschränkten Zugang zum internen Firmennetzwerk bekommen konnte. Da der Login einmalig und ohne Passwort funktionierte, war es dem Hacker nicht möglich, das Passwort zu ändern.
Bei dem Vorfall wurden Kundendaten und Aufträge von drei Kunden sowie Screenshots vom Inneren des Systems abgeschöpft. Auch IP-Adressen konnten vom Cyber-Kriminellen eingesehen werden. Der Hacker, der sich als "sedut" bezeichnet, bot die Datenbank von CloudSEK sowie Mitarbeiterdokumente anschließend im Darknet zum Verkauf an.
Das Unternehmen bestritt jedoch, dass der Angreifer Zugang zu den Dateien hatte. Dem Unternehmen zufolge stammten sämtliche Screenshots, die im Darknet als Authentizitätsnachweis präsentiert werden, aus Trainingsdokumenten. CloudSEK vermutet, dass ein konkurrierendes Unternehmen hinter dem Angriff steckt, ohne dieses zu nennen.