Am 8. Januar 2026 kam es beim Nürnberger IT-Dienstleister Datev zu einer technischen Störung im Lohnabrechnungssystem Lodas. Ein Reparaturversuch am Folgetag, um einen Datenstau aufzulösen, führte zu einem Zuordnungsfehler. Infolgedessen wurden vorläufige Lohnabrechnungen (Probeabrechnungen) wahllos an fremde Mandanten zugestellt. Diese Dokumente enthielten hochsensible personenbezogene Daten wie Namen, Anschriften, Sozialversicherungsnummern und Verdienstdaten von Beschäftigten. Datev behob die Störung nach eigenen Angaben bis zum späten Nachmittag des 9. Januars und informierte die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde (BayLDA).