Das US-amerikanische, in Ohio ansässige DNA-Testunternehmen DNA Diagnostics Center (DDC) gab bekannt, dass im Rahmen eines Hacker-Angriffs zwischen dem 24. Mai 2021 und dem 28. Juli 2021 die Daten von mehr als 2,1 Millionen Menschen kompromittiert wurden. Die Daten befanden sich in einer Backup-Datenbank mit Informationen, welche bei der Übernahme einer anderen Organisation in den Bestand von DDC gekommen waren und im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit nicht verwendet werden. DDC gab den Vorfall nach Abschluss der Untersuchung, welche mit Unterstützung durch externe Spezialisten durchgeführt wurde, am 30. November 2021 bekannt. Der Generalstaatsanwalt von Maine wurde eingeschaltet.
Die kompromittierte Datenbank enthielt Namen, Kredit- und Debitkartennummern sowie die CVV, Kontonummern und Passwörter. Die betroffenen Personen wurden benachrichtigt und erhielten für ein Jahr kostenlosen Schutz gegen Identitätsdiebstahl und eine Kreditüberwachung.
DDC betonte, dass keine der sensiblen DNA-bezogenen Informationen wie Vaterschaftstest- bzw. DNA-Verwandtschaftsergebnisse oder die Abstammungsdaten für Einwanderungszwecke bei der Cyberattacke exponiert wurden.
Nachtrag vom 25. Februar 2023:
Das Unternehmen hat sich mit der klagenden Staatsanwaltschaft auf einen Vergleich geeinigt, der 400.000 USD umfasst. Des Weiteren verpflichtet sich das Unternehmen, in seine Cybersicherheit zu investieren.