Aufgrund einer fehlerhaften Serverkonfiguration konnten sich Hacker Zugang zu den Systemen des vor allem für sein Antivirusprogramm bekannten IT-Sicherheitsunternehmens Emisoft verschaffen und Daten abschöpfen. Der unautorisierte Zugang bestand zwischen dem 18. Januar und dem 3. Februar 2021.
Bei den gestohlenen Daten handelt es sich um auf dem Server gespeicherte Aufzeichnungen, die von den Sicherheitsprodukten und Dienstleistungen des Unternehmens im Normalbetrieb erstellt werden. Diese enthielten keine personenbezogenen Daten, so Emsisoft. Darüber hinaus hatten die Hacker die E-Mail-Adressen von 14 Geschäftskunden des Unternehmens mit Malware infiziert.
Laut Unternehmensangaben weisen die Charakteristika des Vorfalls auf einen automatisierten und nicht auf einen speziell gegen Emsisoft gerichteten Angriff hin.