Beim französischen Energiekonzern ENGIE betraf ein Cyberangriff personenbezogene Daten von Kunden in Frankreich. Der Vorfall wurde am 28. Oktober 2026 öffentlich bekannt. Angreifer griffen unbefugt auf ein Vertriebswerkzeug zu, mit dem Partner Strom- und Gasangebote vermarkten.
Betroffen waren Namen, Postanschriften, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Kundenkennungen, Vertragsnummern sowie Kennungen für Stromlieferstellen und Gaszählpunkte. Nach Unternehmensangaben blieben Bankdaten und interne IT-Systeme unberührt. Die Zahl betroffener Kunden, Angriffs- und Entdeckungszeitpunkt sowie der Zugangsweg sind unbekannt. ENGIE nannte weder Partner noch Plattform.
Das Unternehmen sperrte den Zugang der Angreifer, meldete den Vorfall den zuständigen Behörden und benachrichtigte betroffene Kunden einzeln. Es warnte vor Betrug und Phishing, bei denen Täter die erbeuteten Angaben nutzen könnten, um sich als ENGIE auszugeben.