Das Fred Hutchinson Cancer Center wurde über Thanksgiving 2023 Opfer eines Cyberangriffs, der laut Äußerungen der Sprecherin des Krankenhauses "im beschränkten Rahmen" interne Systeme betroffen hat. Die betroffenen Server wurden innerhalb von 72h offline genommen. Die Gesundheitseinrichtung analysiert, welche Daten bei der Attacke kompromittiert wurden. Die Sprecherin konnte nicht ausschließen, dass bei dem Vorfall Patientendaten kompromittiert wurden.
Die medizinische Versorgung der Einrichtung war zu keinem Zeitpunkt des Angriffs beeinträchtigt.
Nachtrag vom 16.12.2023:
Patienten des Krebszentrums erhielten nach dem Sicherheitsvorfall E-Mails von den Hackern, in denen sie zur Zahlung eines Lösegeldes aufgefordert wurden, um ihre personenbezogenen Daten zu löschen. Auch das Krebszentrum erhielt eine Lösegeldforderung, auf die es nicht einging.
Nachtrag vom 07.05.2024:
Hunters International bekannte sich zu dem Angriff. Sie veröffentlichten die angeblich gestohlenen Daten, die scheinbar 533,1 GB umfassen, am 17. Dezember 2023 im Darknet.
Nachtrag vom 02.07.2025:
Die Einrichtung muss nun insgesamt 52,5 Mio. USD zahlen. Davon gehen 11,5 Mio. USD an die Sammelkläger, 13,5 Mio. USD müssen für Verbesserungen der Datenschutz-Infrastruktur aufgewendet werden und weitere 25,5 MIo. USD sollen in Identitätsdiebstahlschutzprogramme für die Betroffenen fließen.