Mittlerweile bekannte sich der vierte ehemalige Mitarbeiter des britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline GSK schuldig, Forschungsergebnisse aus der Medikamententwicklung von GSK USA an den chinesischen Arzneimittelhersteller Renopharma weitergegeben zu haben. Renopharma wird vom chinesichen Staat finanziell unterstützt. Gegründet wurde die Firma im chinesischen Nanjing von einem der Mitangeklagten mit dem Ziel, die Forschungsergebnisse als eigene Erkenntnisse auszugeben und um daraus Patente für eigene Produkte zu generieren.
Dieser Fall von Diebstahl geistigen Eigentums wird in den USA mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt, da er aufzeigt, wie leicht auf diesem Wege Arbeitsplätze sowie der strategische Nutzen von Forschung und Entwicklung gefährdet werden können.