Aufgrund der Fehlkonfiguration eines AWS-Buckets auf Seiten der türkischen Anwaltskanzlei INOVA Y-NETIM & AKT-ERYAL DANI-MANLIK waren ca. 20 GB an Dokumenten zu über 15.000 gerichtlichen Fällen mit etwa 5.000 Beteiligten de facto öffentlich einsehbar. Das Leck war als erstes Sicherheitsforschern von WizCase aufgefallen.
Die exponierten Daten enthielten persönliche Angaben zu Namen, Geburtstagen, Geschlechtsidentitäten und nationalen IDs sowie darüberhinausgehend Versicherungsinformationen der Klienten der Kanzlei. Ferner ließen sich aus den Dokumenten auch Informationen zu dritten Parteien entnehmen, die auf die eine oder andere Weise in die jeweiligen Verfahren involviert waren. Zu diesen gehören bspw. Führerschein-, Fahrzeugbrief-, und Atemtestkopien sowie polizeiliche Unfallberichte und Zeugenaussagen.