Die Gesundheitsversicherung Kaiser Permanente hat am 12. April damit begonnen, Behörden und Betroffene über einen Cyberangriff zu informieren. Es wurden personenbezogene Informationen von 13,4 Mio. aktuellen und ehemaligen Versicherungskunden kompromittiert, wie das Versicherungsunternehmen The Times am 26. April 2024 mitteilte.
Dies geschah, da Kaiser Permanente Tools auf ihren Webseiten und in ihren Apps verwendete, die ebendiese Daten sammelten und an Drittunternehmen wie Google, Microsoft oder X/Twitter weitergaben. Betroffen sind Namen, IP-Adressen und Informationen darüber, ob die Nutzer mit einem Kundenaccount eingeloggt waren. Außerdem wurden Informationen über die Aktivitäten auf der Webseite gesammelt.
Der Tracking-Code soll mittlerweile entfernt worden sein.
Im Juni 2022 ereignete sich bereits ein Sicherheitsvorfall, bei dem durch unautorisierten Zugriff auf ein E-Mail-Konto Daten von 69.000 Personen offengelegt wurden (wir berichteten).