Bei dem japanischen Industrieunternehmen Kawasaki Heavy Industries, welches global mehr als 35.000 Mitarbeiter hat, ist es zu einer Datenpanne gekommen. Beginnend am 11. Juni ist es Unbekannten gelungen, von Standorten in Thailand, Indonesien, den Philippinen und den USA aus auf Server des Unternehmens in Japan unautorisiert zuzugreifen.
Als Reaktion hatte Kawasaki Beschränkungen für die Kommunikation innerhalb des Unternehmensnetzwerks implementiert, sowie ein umfassendes Audit von 30.000 Zugängen zum Unternehmensnetzwerk in Japan und Thailand veranlasst.
Das Unternehmen teilte mit, dass möglicherweise ein Teil der Daten, auf welche die Angreifer Zugriff hatten, geleakt worden ist, auch wenn hierzu aufgrund fortschrittlicher Methoden der Angreifer, die keine Spuren hinterließen, noch keine Beweise vorliegen. Die Untersuchungen zum Vorfall dauern noch an.