Dem in Brasilien ansässigen Unternehmen WSpot ist eine Datenpanne unterlaufen. Das Unternehmen bietet WiFi-Verwaltungssoftware an, mit der Unternehmen ihre lokalen WLAN-Netzwerke sichern und Ihren Kunden einen Passwort-freien Online-Zugang bieten können.
Entdeckt wurde das Datenleck von dem Sicherheitsforschungsunternehmen SafetyDetectives. Die Experten stellten fest, dass WSpot einen falsch konfigurierten Amazon Web Services S3-Bucket verwendete. Berichten zufolge war dieser Bucket ungeschützt und öffentlich zugänglich. Ca. 10 GB an Daten wurden so offengelegt. WSpot wurde am 7. September von der Sicherheitslücke informiert und hat diese umgehend geschlossen.
Nach Angaben des Unternehmens gibt es keinen Hinweis darauf, dass Daten in die Hände von unbefugten Dritten gelangt waren. Eine Sicherheitsfirma wurde mit der Untersuchung des Vorfalls beauftragt.