An der Universität Kyoto ereignete sich ein peinlicher Zwischenfall. Durch einen Fehler im Backup-System des Supercomputers der Universität gingen etwa 77 TB an Forschungsdaten unwiederbringlich verloren. Bei dem Vorfall, welcher sich zwischen dem 14. und 16. Dezember 2021 ereignete, wurden die Daten sowohl aus dem System als auch aus der Sicherung gelöscht.
Eine Untersuchung des Vorfalls durch Experten der Universität bestätigte dann den endgültigen Datenverlust. Die betroffenen Personen wurden benachrichtigt. Der Hersteller des Computer-Systems, Hewlett Packard Japan, hat die volle Verantwortung für den Fehler übernommen.
Das Backup-System wurde vorerst gestoppt, um eine Wiederholung der Panne zu vermeiden. Geplant ist für Januar 2022 zusätzlich zu vollständigem Backup-Spiegeln auch ein imkrementelles Backup zur Delta-Sicherung geänderter Dateien, um derartige Datenverluste künftig zu vermeiden.