Der japanische Energieversorger Kyushu Electric Power meldete einen physischen Sicherheitsvorfall: Am 27. April 2026 wurde ein externer Datenträger für ein Backup genutzt und anschließend in einem durch mehrere physische Sicherheitsebenen geschützten Serverschrankschrank eingelagert. Am 26. Mai stellte das IT-Personal fest, dass der Schrank unverschlossen und der Datenträger verschwunden war. Betroffen sind Daten von bis zu 10,9 Millionen Kunden, darunter Namen, Adressen, Stromverbrauchsdaten, Telefonnummern sowie Namen von Stromanbietern. Bank- oder Kreditkartendaten waren nicht gespeichert. Das Unternehmen erstattete am 4. Juni Anzeige bei der Polizei und meldete den Vorfall der japanischen Datenschutzbehörde. 57 Personen hatten Zugang zum Serverraum.