Aufgrund des Falschversands behördlicher Dokumente sah sich eine Londoner Familie zum Umzug und zur Namensänderung gezwungen. Das Ehepaar hatte im Jahre 2016 ein Kind adoptiert. Um die Adoptivfamilien zu schützen, wird im Vereinigten Königreich dabei bei Adoptionen aus schwierigen Verhältnissen deren Identität vertraulich behandelt. Ein Fehler im Verwaltungsapparat hatte jedoch dazu geführt, dass die Angaben der Adoptivfamilie an die biologischen Eltern des Kindes übermittelt wurden: Im Vorfeld einer Anhörung war statt eines zensierten Dokuments das unzensierte Original versandt worden. Die Familie folgte daraufhin dem Rat der Polizei und wechselte aus Sicherheitsgründen ihre Anschrift und ihren Nachnamen.