Die US-Investmentbank Morgan Stanley hatte am 9. Juli 2020 mitgeteilt, dass sich bei ihr eine Datenpanne ereignet hatte: Server waren außer Betrieb genommen worden, ohne zuvor hinreichend von persönlichen Kundeninformationen (u.a. Sozialversicherungsnummern und Kontonummern) bereinigt worden zu sein.
Nun sieht sich das Finanzinstitut mit einer Sammelklage von Betroffenen konfrontiert. Nach Auffassung der Kläger hatte Morgan Stanley sie nicht fristgemäß über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.