mSeven Software, Anbieter des Passwort-Managers mSecure, informierte Anfang November 2026 aktuelle und ehemalige Kunden per E-Mail über verdächtige Aktivitäten im Zusammenhang mit der App. Das Unternehmen startete eine Untersuchung, ergriff nicht näher genannte Maßnahmen zur Eindämmung und zog externe IT-Sicherheitsexperten hinzu.
mSeven rät, alle in mSecure gespeicherten vertraulichen Informationen zu sichern. Nutzer sollen gegebenenfalls Passwörter ändern, die Zwei-Faktor-Authentifizierung neu einrichten oder zurücksetzen und vorhandene Passkeys entfernen.
Art der Aktivitäten und ein möglicher Einbruch in die Systeme sind nicht bekannt. Das Unternehmen wirbt mit AES-256-Verschlüsselung, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Zero-Knowledge-Architektur. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bemängelte zuvor, dass der Hersteller bei mSecure theoretisch auf Daten zugreifen könne.
Nutzer des Passwort Managers zeigen sich auf Reddit und Mastodon unzufrieden mit der Kommunikation des Vorfalls und bemängeln die Intransparenz.