Die Polizei in Norfolk and Suffolk hat zwischen April 2021 und März 2022 versehentlich die personenbezogenen Daten von 1.230 Personen an Dritte weitergegeben. Bei den betroffenen Daten handelte es sich um Informationen, die in einem bestimmten Polizeisystem gespeichert waren und sich auf Kriminalitätsberichte bezogen. Die Daten umfassen personenbezogene Informationen über Opfer, Zeugen und Verdächtige sowie Beschreibungen von Straftaten. Sie bezogen sich auf eine Reihe von Straftaten, darunter häusliche Vorfälle, Sexualstraftaten, Überfälle, Diebstähle und Hasskriminalität.
Die Weitergabe der Informationen kam zustande, nachdem die Polizeibehörden auf Informationsanfragen reagierten, bei der die Anfragenden das Recht haben, über gewisse Details der Kriminalitätsstatistiken informiert zu werden. Bei der Beantwortung von einem kleinen Teil der Anfragen haben die Dienststellen dann laut einer Mitteilung aufgrund eines technischen Fehlers versehentlich Rohdaten versendet, die letztendlich zu der Kompromittierung der personenbezogenen Daten der Betroffenen geführt haben.