Cyberkriminelle haben bei einem Einbruch in die Server der Anwaltskanzlei Orrick, Herrington & Sutcliffe am 28. Februar 2023 personenbezogene Daten von 637.620 Betroffenen gestohlen.
Zu den gestohlenen Daten gehören Namen, Geburtsdaten, Postanschriften und E-Mail-Adressen sowie staatliche Identifikationsnummern wie Sozialversicherungsnummern, Reisepass- und Führerscheinnummern oder Steuernummern. Die Daten umfassen auch Informationen zu medizinischen Behandlungen und Diagnosen, Informationen zu Versicherungsansprüchen wie Datum und Kosten von versicherungstechnisch relevanten Dienstleistungen als auch Krankenversicherungsnummern. Auch Online-Kontoinformationen und Kredit- oder Debitkartennummern sind von dem Vorfall betroffen.
Die Anwaltskanzlei, die unter anderem Opfer von Datenpannen vertritt bemerkte den Vorfall am 13. März 2023 und begann umgehend eine Untersuchung. Orrick, Herrington & Sutcliffe äußerte, dass der Ursprung des Angriffs weiterhin unbekannt ist.
Nachtrag vom 05.09.2024:
Im Juli 2023 teilte Orrick, Herrington & Sutcliffe mit, dass die Attacke tatsächlich zwischen dem 28. Februar und 7. März 2023 stattgefunden hatte. Die Kanzlei informierte 153.000 Betroffene darüber, dass ihre Daten exfiltriert wurden.