Bei einem Cyber-Angriff auf die Neobank Revolut war es Hackern gelungen, Zugang zu den Daten von 50.150 Kunden zu erlangen. Dabei handelt es sich 0.16% des gesamten Kundenstamms des Unternehmens.
Zu den kompromittierten Daten gehören wahrscheinlich E-Mail-Adressen, Namen, postalische Adressen, Telefonnummern, Accountdaten sowie bestimmte Bankkarteninformationen. Die Sicherheit der Einlagen sowie von Transaktionen war durch die Panne nach Angaben des Unternehmens zu keiner Zeit gefährdet.
Über die Art der Attacke gab Revolut keine Auskunft. Dem Branchenportal Bleeping Computer zufolge deuten die Umstände des Vorfalls allerdings auf den Einsatz von Social Engineering hin.
Revolut hat die Datenpanne der litauischen Datenschutzbehörde gemeldet, welche diese nun untersucht. In Litauen verfügt Revolut über eine Banklizenz.