Vier Beschäftigte der Amazon-Tochter Ring haben Videos aus privaten Überwachungskameras geschaut, die auf den Servern des Unternehmens gespeichert waren. Einige der Kameras befanden sich dabei in den privaten Wohnräumen der Kunden.
Zwar war laut Ring das Ansehen von Videodateien den Mitarbeitern grundsätzlich erlaubt, jedoch haben die Mitarbeiter in den vorliegenden Fällen ihre Kompetenz überschritten. Als Konsequenz wurden die Mitarbeiter gekündigt. Zudem minimierte das Unternehmen die Anzahl der Personen, die Zugriff auf Kundenvideos haben.
Nachtrag vom 1. Juni 2023:
Aufgrund dessen, dass Mitarbeiter und Drittanbieter freien Zugriff zu Kundenvideos haben, kam es zu einem Rechtsstreit, bei dem das Unternehmen in einem Vergleich 5,8 Mio USD zahlte.