Cyberkriminelle haben zwischen April und Juni 2019 Zugriff auf E-Mail-Accounts von acht Mitarbeitern bei dem medizinischen Unternehmen Solara Medical Supplies durch Phishing-Methoden erlangt. Dadurch wurden sensible Gesundheitsdaten von 114.007 Personen kompromittiert.
Nach dem Vorfall kam es zu einer weiteren Datenpanne, bei der Solara bei der Mitteilung über den Vorfall versehentlich 1.531 Briefe an falsche Adressen versendete.
Solara wurde nach dem Vorfall von Geschädigten verklagt und einigte sich außergerichtlich auf eine Zahlung von 9,76 Mio. USD an Betroffene. Im Dezember 2024 kam es außerdem zu einer Einigung mit dem US-Gesundheitsministerium zu einer Strafzahlung in Höhe von 3 Mio USD.