Das Telekommunikationsunternehmen Telefónica, dass u.a. in Deutschland die Mobilfunkmarke O2 betreibt, hatte über einen Zeitraum von knapp dreieinhalb Jahren in Teilen inkorrekte Daten an die Strafverfolgungsbehörden übermittelt.
Grund dafür war nach Angaben des Unternehmens eine „technische Fehlfunktion“, welche mit Zeitstempeln zu Datenverbindungen ausländischer Mobilfunknummern im Zusammenhang stand. Die Panne beschränkte sich dabei auf die Zeitstempel – weitere Daten (SMS, Telefonie) seien korrekt an die Polizei weitergeleitet worden. Der Fehler hatte seit Juni 2017 bestanden und war zum 18. November behoben worden.
Das Bundeskriminalamt untersucht gegenwärtig, inwieweit die Falschangaben Einfluss auf laufende oder bereits abgeschlossene behördliche Ermittlungen hatten.