Toyota hat nach dem entdeckten Datenleck am 14. Mai 2023 (wir berichteten) eine Untersuchung angestrengt, um festzustellen, ob weitere Daten frei zugägnglich im Internet waren. Dabei hat das Unternehmen herausgefunden, dass aufgrund einer Fehlkonfiguration noch mehr Daten frei zugreifbar waren.
Toyota gab die neuen Erkenntnisse am 31. Mai 2023 bekannt. Demnach handelt es sich bei den kompromittierten Informationen um Fahrgestellnummern und Kartendaten von Kundenffahrzeugen in Japan. Hier sind 260.000 Kunden betroffen. Die Daten betreffeb Kundenfahrzeuge, die zwischen 2007 und 2015 erworben wurden und waren zwischen 2015 und 2023 im Internet offengelegt.
Neben Kunden in Japan, sind auch Kunden in Ozeanien und Kunden außerhalb Japans in Asien betroffen. Toyota gab in seiner Mitteilung nicht an, wie viele seiner Kunden betroffen sind. Die betreffenden Daten umfassen Adressen, Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Kundennummern, Fahrzeugregistrierungsnummern und Fahrzeugidentifikationsnummern. Durch die fehlerhafte Konfiguration waren diese Daten zwischen 2016 und 2023 nur unzureichend geschützt.