Wie das hauptsächlich im B2B-Bereich tätige, US-amerikanische IT-Unternehmen Citrix Systems bekanntgab, ist es seit dem 21. Dezember Ziel eines zum Zeitpunkt der Stellungnahme weiterhin andauernden DDoS-Angriffs.
Der Angriff stützt sich auf DTLS, ein Kommunikationsprotokoll, das eigentlich verzögerungssensitive Apps und Services gegen Ausspähung und Manipulation absichern soll, und richtet sich gegen Citrix‘ Application Delivery Controller (ADC), welches früher auch als NetScaler bekannt war. Nutzer, die vom Angriff betroffen sind, könnten ihn umgehen, indem sie das betroffene Protokoll vorübergehend deaktivieren.
Citrix stellte erst über einen Monat nach Bekanntwerden Sicherheitsupdates bereit. Hacker nutzten diese Schwachstelle für erfolgreiche Angriffsversuche und hinterließen teilweise Backdoors in den Systemen.