Im Oktober 2026 überzogen pro-russische Hacktivisten, allen voran die Gruppierung NoName057(16), französische Organisationen mit einer Welle von DDoS-Angriffen. Im Fadenkreuz standen strategische Ziele, darunter die Häfen von Marseille und La Rochelle sowie die heimische Verteidigungsindustrie. Am 13. Oktober attackierte das „CyberTroll Team“ zudem das Generalsekretariat für Verteidigung und Nationale Sicherheit (SGDSN), woraufhin das französische M-CERT am Folgetag eine offizielle Warnung ausgab.
Die von den Tätern im Netz gefeierte Offensive erwies sich in der Praxis jedoch als weitgehend zahnlos. Trotz zahlreicher reklamierter Erfolge blieben bestätigte Datenabflüsse oder nennenswerte Ausfälle in Frankreich aus. Ein ähnliches Bild zeigte sich in Italien: Auch das dortige Außenministerium meldete am 8. Oktober ein digitales Störfeuer, konnte den Angriff nach eigenen Angaben aber ohne spürbare Konsequenzen abwehren.