Um den 27. Juni 2017 herum wurde die A. P. Møller-Mærsk Group Opfer eines Cyberangriffs. Eine Ransomware-Attacke, die mittels der NotPetya-Software durchgeführt wurde, legte die IT-Systeme mehrerer Mærsk-Produktionsstätten lahm. Die Unterbrechungen, die der Angriff in der Container-Schifffahrt auslöste, hielten über Wochen an. Das Unternehmen musste innerhalb von zehn Tagen einen Großteil der Firmensysteme neu aufsetzen. Mitarbeitende waren gezwungen, offline zu arbeiten.
Das Unternehmen schätzte den Schaden, den der Vorfall verursachte, im August 2017 auf 200 bis 300 Mio. USD ein. Experten vermuteten zudem, dass die Hacker nicht primär auf Lösegeld abzielten, sondern vornehmlich Sabotageabsichten hatten. Berichten zufolge war das Hauptziel der Attacken, die diverse Unternehmen betrafen, die Ukraine.