Der Industriekonzern ABB, welcher sich auf die Automatisierung von Industrie spezialisiert hat und zu den Fortune 500 Unternehmen gehört, wurde am 7. Mai 2023 Opfer einer Ransomware-Attacke der BlackBasta-Ransomwaregruppe. In Folge des Angriffs mussten Projekte verschoben werden. Auch ist die Produktion in den Fabriken teilweise gestört. ABB schreibt in einer Mitteilung, dass jedoch der Großteil der Fabriken und Systeme nicht von dem Vorfall betroffen sind.
Des Weiteren musste das Unternehmen sämtliche VPN-Zugänge für Kunden abschalten, damit sich der Cyberangriff nicht auf weitere Netzwerke ausbreitet.
Zum Zeitpunkt des Erscheinens des Artikels, dem 15. Mai 2023 ist kein Eintrag auf der Webseite von BlackBasta zu finden.
Nachtrag vom 27.05.2023:
ABB räumt in einer Pressemitteilung ein, Opfer einer Ransomware-Attacke geworden zu sein. Auch wird darin erwähnt, dass gewisse Daten abgeflossen sind.
Nachtrag vom 31. Mai 2023:
Der Eintrag des Unternehmens auf der Webseite von BlackBasta ist verschwunden. Des Weiteren gab das Unternehmen bekannt, dass sämtliche Systeme wieder funktionieren, eine Untersuchung über betroffene Daten jedoch nicht abgeschlossen sind. Sicherheitsforscher vermuten, dass das Unternehmen Lösegeldforderungen der Ransomwaregruppe erfüllt hat.