Der Elektronikhersteller Alps Alpine wurde am 10. September 2023 von einer Ransomware-Attacke getroffen. Dies gab das Unternehmen in einer Mitteilung am 12. September 2023 bekannt.
Alps Alpine gab an, dass betroffene Server umgehend isoliert wurden und das Unternehmen eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet hat.
Aufgrund des Vorfalls kam es zu Ausfällen in der Produktion und der Lieferung von Produkten des Herstellers.
In einer zweiten Mitteilung vom 14. September 2023 gab das Unternehmen zudem an, dass sich die Auswirkungen des Vorfalls auf Nordamerika beschränken. Des Weiteren habe man auch festgestellt, dass Cyberkriminelle sensible Daten veröffentlicht hätten. Das Unternehmen behauptete zudem, dass es unklar sei, ob der Ransomware-Vorfall mit dem Vorfall der Datenveröffentlichung zusammenhängt.
Tatsächlich haben Cyberkriminelle der BlackByte-Ransomware-Gruppe das Unternehmen auf ihrer eigenen Webseite gelistet. Die Hacker drohen, erlangte Daten bei Nichterfüllung von verhandelbaren Forderungen zu veröffentlichen. Zum Beweis für den tatsächlichen Besitz von unternehmensrelevanten Daten luden die Täter Kopien von Pässen, Rechnungen und Lohnzetteln hoch.
Alps Alpine gab in seiner zweiten Mitteilung bekannt, dass keine Kundendaten betroffen seien.