Die Ransomware-Gruppe Aurora listete am 12. Oktober 2026 eine auf Insolvenzrecht spezialisierte Anwaltskanzlei auf ihrer Leak-Seite. Laut den Angreifern wurden diverse hochsensible Daten exfiltriert. Darunter sollen sich 2.387 WinSolvenz-Falldatenbanken mit Finanzdossiers von Insolvenzschuldnern, über 492 Akten zur Zwangsverwaltung und ein 80 GB großes E-Mail-Archiv befinden. Zudem wurden Backups des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs (beA), DATEV-Archive und 35 Mitarbeiterakten mit Verträgen und Gehaltsdaten kompromittiert.