Die Stadtverwaltung der US-Metropole Atlanta war Opfer eines Angriffs mit der SamSam-Ransomware geworden. Der Angriff hatte zum Ausfall eines Teils der IT-Systeme der Verwaltung geführt, wodurch es u.a. bei verschiedenen Behörden, Polizeistationen und Gerichten zu Unterbrechungen des Betriebs kam.
Die Hacker stellten eine Lösegeldforderung in Höhe von sechs Bitcoins (damals umgerechnet ca. 37.500 Euro), der die gegen Cyber-Angriffe versicherte Stadt erwog nachzukommen. Doch aufgrund von Spam sahen sich die Angreifer alsbald gezwungen, ihr Zahlungsportal offline zu nehmen. Dadurch war es für die Stadt nicht länger möglich, eine entsprechende Zahlung an die Cyber-Kriminellen zu entrichten. Zur Spam-Aktion war es gekommen, nachdem die URL der Hacker-Website in einer Fernsehübertragung ausgestrahlt worden war.
Dem von der Stadt beauftragten IT-Sicherheitsunternehmen Secureworks gelang es anschließend, eine Ausbreitung der Malware zu verhindern und die Systeme wiederherzustellen.