Die Hacker-Gruppe “Hotarus Corp” hat einen Ransomware-Angriff auf Banco Pichincha, die größte private Bank Ecuadors, verübt. Um sich Zugang zu deren internen Systemen verschaffen, hatten die Hacker zunächst einen ihrer Partner infiltriert, der für die Bank Marketingkampagnen durchführt und Web-Anwendungen entwickelt. Von dort aus wurde dann die Ransomware eingeschleust.
Laut Hotarus Corp wurde beim Angriff ein Datensatz mit 31.636.026 Kundenakten und weiteren 58.456 sensitiven Systemaufzeichnungen abgeschöpft. Darunter sollen sich u.a. auch Kreditkartennummern befinden. Die Hacker gaben an, die gestohlenen Daten an interessierte Cyber-Kriminelle verkaufen zu wollen.
Zuvor hatte Hotarus Corp bereits das ecuadorianische Finanzministerium mit der Ransomware Ronggolawe infiziert und dabei zahlreiche Daten gestohlen.