Ransomwareangriff auf Kinderwunschzentrum in Bielefeld vereitelt! Dank schnellen Handelns konnte der Abfluss der Daten von 80.000 Patienten verhindert werden.
Am 4. April 2024 verschafften sich Hacker über einen Trojaner Zugang zum System des Bielefelder Fertility Centers und verschlüsselten einen Terminalserver, den Domain-Controller und den Fileserver. Sie forderten eine hohe sechsstellige Summe in US-Dollar oder Bitcoin als Lösegeld für die Freigabe der Daten.
Ein IT-Mitarbeiter bemerkte den Angriff und zog sofort den Netzwerkstecker des infizierten Rechners, um die weitere Verbreitung der Schadsoftware zu verhindern. IT-Experten konnten die Daten aus einem Backup wiederherstellen.
Der Angriff beeinträchtigte den Betrieb des Kinderwunschzentrums erheblich. Die Praxis schloss für mehrere Tage und die Behandlungen konnten nur eingeschränkt durchgeführt werden. Das Kinderwunschzentrum versichert seinen Patienten, dass ihre Daten mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in die Hände der Hacker gelangt sind.
Das LKA hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach den unbekannten Tätern.