Die Ransomwaregruppe FSociety behauptet, dass sie die ca. 2,5 GB an Daten von 400.000 Nutzern der Krypto-Börse Bitfinex erbeutet hat. Sie droht damit, die Daten zu veröffentlichen, wenn Bitfinex kein Lösegeld zahlt.
Paolo Ardoino, CEO von Bitfinex, äußerte sich skeptisch zu den Behauptungen der Hacker. Er erklärte, dass eine interne Untersuchung keine Hinweise auf einen Diebstahl der Daten ergeben habe. Darüber hinaus stimmten nur 5.000 der 22.500 in der von FSociety veröffentlichten Liste enthaltenen E-Mail-Adressen mit Bitfinex-Nutzern überein. Ardoino vermutet, dass die Hacker die Daten aus verschiedenen Quellen zusammengestellt haben könnten, zum Beispiel aus früheren Leaks.