Ein Cyberangriff auf den US-Technologie- und Dienstleistungsanbieter Conduent führte zu massiven Betriebsstörungen. Betroffen waren Kindergeldzahlungen in Wisconsin, Oklahoma, Alaska und einem weiteren Bundesstaat. Der Vorfall wurde am 13. Januar 2025 bekannt, als das Wisconsin Department of Children and Families über Ausfälle berichtete. Am 18. Januar 2025 bestätigte Conduent, dass die Störung auf einen „Cybersecurity-Vorfall“ zurückzuführen sei. Details zur genauen Art und zum Ablauf des Angriffs sind nicht bekannt. Die Systeme wurden bis zum 22. Januar 2025 wiederhergestellt. Conduent wickelt jährlich rund 100 Milliarden US-Dollar an staatlichen Zahlungen ab.
Nachtrag vom 16.04.2025:
Conduent erklärte im April 2025, dass bei dem Angriff personenbezogene Daten kompromittiert wurden. Betroffen sind Namen und Sozialversicherungsnummern sowie Adressen.
Nachtrag vom 27.10.2025:
Der Zugriff fand vom 21. Oktober 2025 bis 13. Januar 2025 statt.
Nachtrag vom 30.10.2025:
Conduent informierte im Herbst 2025 mehrere Millionen Betroffene. Bestätigt sind bislang 10,5 Mio. Personen.
Nachtrag vom 08.01.2026:
Die Anzahlk der betroffenen Patienten ist mittlerweile auf 14,8 Millionen gestiegen. Die Gruppe SafePay exfiltrierte rund 8,5 TB Gesundheitsdaten großer Versicherer. Conduent drohen nun Kosten von rund 25 Millionen Dollar sowie eine Welle von Sammelklagen und behördlichen Verfahren.
Nachtrag vom 06.02.2026:
Aktuelle Berichte sprechen von 14.494.592 Betroffenen.
Nachtrag vom 11.02.2026:
Das HIPAA Journal beziffert mehr als 25 Mio. Betroffene. Diese Zahl beinhaltet jedoch auch die von Kundenfirmen übermittelten Ziffern.