Elekta, ein schwedischer Anbieter von Strahlentherapie-Software, war im April 2021 Ziel eines Ransomware-Angriffs. Hacker kompromittierten die cloudbasierte Plattform und entwendeten sensible Gesundheitsdaten von über 201.000 Krebspatienten. Betroffen waren 170 Gesundheitsdienstleister, hauptsächlich im Nordosten der USA. Elekta betonte, dass andere Server und Dienste nicht betroffen waren.
Zu den betroffenen Einrichtungen zählten Yale New Haven Health, Southcoast Health, Lifespan Cancer Institute und Rhode Island Hospital. Nach dem Angriff nahm Elekta die Software offline, um die Schwachstellen zu beheben. Dies führte zu einer Unterbrechung der Krebsbehandlungen, da Termine verschoben oder Patienten verlegt werden mussten.
Eine Sammelklage warf Elekta Fahrlässigkeit bei der Datensicherung vor. Im Dezember 2024 bot Elekta einen Vergleich über 8,9 Millionen Dollar an. Betroffene können bis zu 5.000 Dollar für entstandene Kosten beantragen. Die endgültige Entscheidung steht am 6. Januar 2025 aus.