Am 17. Januar 2021 wurde ein Ransomware-Angriff mit Conti auf das britische Bekleidungsunternehmen FatFace verübt. Dabei wurden über 200 GB an Daten abgeschöpft. Die Hacker hatten sich zuvor am 10. Januar 2021 mittels eines Phishing-Angriffs Zugang zu den Unternehmenssystemen verschafft. In anschließenden Lösegeldverhandlungen hatte FatFace der Hacker-Gruppe 2.000.000 USD für entsprechende Entschlüsselungsschlüssel und das Versprechen, die Daten nicht zu leaken, gezahlt.
Für seinen Umgang mit der Datenpanne erntete das Unternehmen massive, öffentliche Kritik. FatFace hatte vom Vorfall betroffene Kunden erst zwei Monate nach dem Angriff per E-Mail darüber informiert und außerdem darum gebeten, die Inhalte der E-Mail (d.h. die Tatsache, dass es zu einem Datendiebstahl gekommen war) streng vertraulich zu behandeln. Bis auf die Kotaktdaten der Kunden enthielten die E-Mails jedoch keine sensiblen Daten. Entsprechend äußerte eine Vielzahl Betroffener ihren Unmut über FatFace in sozialen Medien.