Am 3. Juni 2026 stellte die Freiwillige Feuerwehr Allensbach am Bodensee einen IT-Sicherheitsvorfall fest. Mehrere IT-Systeme der Feuerwehr waren offenbar kompromittiert; sie wurden vorsorglich vom Netz getrennt. Die Einsatzbereitschaft blieb laut Gemeinde ebenso unbeeinträchtigt wie die IT der Gemeindeverwaltung. Eine Analyse der Arbeitsspeicher am 5. Juni 2026 ergab, dass die Daten voraussichtlich nicht wiederherstellbar sind; die Festplatten gingen über die Kriminalpolizei an die Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg zur Forensik. Ob personenbezogene Daten abgeflossen sind, wie die Täter behaupten, war offen. Am 11. Juni 2026 listete die Ransomware-Gruppe Thegentlemen die Feuerwehr auf ihrer Darknet-Leaksite; Angaben zu Art und Umfang der Daten machten die Hacker nicht.