Der japanische Konzern Fujifilm hatte am 1. Juni 2021 einen Ransomware-Angriff erlitten. Um eine Ausbreitung der Schadsoftware zu verhindern, sah sich Fujifilm gezwungen, vorübergehend sein gesamtes Unternehmensnetzwerk abzuschalten.
Nach Angaben von Fujifilm gibt es keine Hinweise darauf, dass bei dem Vorfall Daten abgeschöpft wurden. Der Konzern konnte zum 14. Juni wieder seinen regulären Betrieb aufnehmen.
Zur Art der eingesetzten Ransomware liegen keine offiziellen Angaben vor. Allerdings waren Fujifilms Systeme einen Monat zuvor mit dem Qbot-Trojaner infiziert worden. Dieser war in der Vergangenheit mitunter von den Prolock- und den Egregor-Betriebern dazu verwendet worden, um ihre Ransomware in die Systeme ihrer Opfer zu schleusen.