Cyberkriminelle haben am 12. Januar 2023 die thailändische Niederlassung des japanischen Unternehmens Fujikura angegriffen.
Server und Geräte, die durch den Angriff getroffen wurden, wurden umgehend vom restlichen Netzwerk isoliert. Eine Untersuchung wurde sofort eingeleitet und Wiederherstellungsmaßnahmen durchgeführt. Das Unternehemen entschuldigte sich in einer Mitteilung bei Kunden für betriebliche Störungen.
Die LockBit-Gruppe bekannte sich am 13. Januar 2023 zu dem Vorfall und behauptete, 33,24 GB an sensiblen Daten gestohlen zu haben. Zum Beweis für den tatsächlichen Besitz lud die Gruppe einige Screenshots von Datenverzeichnissen hoch. Die Täter forderten ein Lösegeld in Höhe von 130.000 USD um eine Veröffentlichung zu verhindern und setzte eine Deadline bis zum 7. Februar 2023.