Am 19. Februar 2025 veröffentlichte der australische Spezialist für In Vitro-Befruchtungen Genea eine Mitteilung, in der der über einen Cyber-Angriff auf die eigenen Systeme informierte. Teile der Firmensysteme und -Server wurden vom Netz genommen, um die Attacke einzudämmen, doch den Tätern gelang es, Daten abzugreifen. Welche Informationen kompromittiert worden, wollte Genea noch nicht bekanntgeben. Mit signifikanten Ausfällen sei nicht zu rechnen.
Berichten zufolge soll der Angriff gegen Ende der Vorwoche stattgefunden haben, da es bereits zu diesem Zeitpunkt Probleme mit den Telefonleitungen des Unternehmens gab. Dringende Patientenfragen konnten nicht beantwortet werden, teils verpassten Patientinnen Termine.
Nachtrag vom 26.02.2025:
Mittlerweile hat sich die Ransomware-Gang "Termite" zu dem Ransomware-Angriff bekannt und listet das Unternehmen seit dem 24. Februar 2025 auf ihrem Opferblog. Die Gruppe behauptet ca. 700 GB vertraulicher Daten wie Infomationen zu Klienten kompromittiert zu haben.
Nachtrag vom 27.02.2025:
Drei Tage nach ihrer Behauptung haben "Termite" offenbar bereits Teile ihrer Beute veröffentlicht. Darunter befinden sich Finanzdokumente, Rechnungen, medizinische Berichte, Personaldokumente sowie Fragebögen mit Gesundheitsdaten.
Nachtrag vom 24.07.2025:
Genea IVF hat nun damit begonnen, Betroffene zu informieren. In den Mitteilungen erklärt das Unternehmen, dass Namen, Geburtsdaten, Adressen, Telefonnummern, Medicare-Kartennummern, Diagnosen und Informationen zu Behandlungen.