Auf den Gerichtshof des brasilianischen Bundesstaats Rio Grande do Sul ist am 29. April 2021 ein Angriff mit der REvil-Ransomware verübt worden, bei dem anscheinend auch Daten abgeschöpft werden konnten. Zur Einhegung des Angriffs sah sich das Gericht zu einer vorübergehenden Abschaltung seiner IT-Systeme gezwungen. Beschäftigte wurden angehalten, von etwaigen Logins in das Netzwerk abzusehen.
Die Angreifer fordern nun ein Lösegeld in Höhe von 5 Mio. USD im Austausch für die Entschlüsselungsschlüssel und eine Nichtveröffentlichung gestohlener Daten. Es ist nicht bekannt, ob das Gericht auf die Forderung reagiert hat und welche Daten vom Diebstahl betroffen sind.