Ab dem 3. Juli 2025 kam es beim Informations- und Kommunikationstechnik-Großhändler Ingram Micro zu massiven Störungen, die interne Systeme zusammenbrechen ließen und Webseiten unerreichbar machten. Rief man die Firmen-Webseiten auf, erschien entweder eine "Zugriff verboten"-Nachricht oder eine Meldung über Wartungsarbeiten. Online-Bestellungen waren unmöglich.
Am 5. Juli wurde bekannt, dass die Ausfälle auf einen Ransomware-Angriff der Gruppe "Safepay" zurückzuführen war. Zwar ist das Unternehmen nach Stand des 7. Juli 2025 nicht auf der Darknet-Seite der Hacker gelistet, doch hatte Nachrichtenportal BleepingComputer Einsicht in eine Erpressernotiz, die gewöhnlich von "Safepay" stammt.
Ebenfalls am 5. Juli bestätigte Ingram Micro die Ransomware-Attacke. Man habe vorsorglich weitere Systeme als nur die betroffenen offline genommen.
Nachtrag vom 31.07.2025:
"Safepay" drohen nun mit der Veröffentlichung von 3,5 TB, die sie aus den Systemen des Unternehmens gestohlen haben wollen.