Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) gab bekannt, dass ein von ihr u.a. mit dem Druck und Versand von Gehaltsabrechnungen beauftragter IT-Dienstleister von einem Ransomware-Angriff getroffen wurde. Die Attacke führte zur Verschlüsselung der IT-Systeme einschließlich der Server des Unternehmens. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels ist nicht geklärt, ob dabei auch Daten von Beschäftigten und Rentenempfängern der dpa kompromittiert wurden. Um welchen Dienstleister es sich genau handelte, machte die dpa nicht öffentlich.
Nachtrag vom 26. Oktober 2022:
Pressemeldungen zufolge sind die Daten von ca. 1.500 dpa-Mitarbeitern betroffen. Die Täter, welche nach Informationen aus Polizeikreisen der Gruppe Black Basta zuzuordnen sind, haben seit dem 20. Oktober 2022 Daten im Darknet veröffentlicht, welche sie nach eigenen Angaben im Rahmen des Hackerangriffs auf den dpa-Dienstleister gestohlen hatten.